Über den Berg: Wenn die Schritte leichter werden

tatry
In der Tatra (Bild: May DelC)

Verrückt, was die Depression mit einem machen kann. Dinge, die einem sonst so gern und leicht von der Hand fielen, sind plötzlich unüberwindbar. Sätze wie: „Denk doch an all das, was du schon geschafft hast“, sind plötzlich sinnentleert. Aber wenn ich dann, nach einer scheinbar unendlichen Phase und harter Arbeit, auf einmal überrascht den Regenbogen vor der eigenen Haustür wahrnehme (und dieser Regenbogen ist an dieser Stelle tatsächlich nicht metaphorisch gemeint…) und über seinen Anblick nur noch verdattert lachen kann, dann wird mir bewusst, ich bin – vorerst – über den Berg. „Über den Berg: Wenn die Schritte leichter werden“ weiterlesen

Achtsamkeit: Mein Bohnen-Moment

Gefangen in einer depressiven Episode neigt man dazu, sich negativen Denkmustern hinzugeben und den Blick für das Positive zu verlieren. Scheinbar unweigerlich bewerten wir Situationen als schlecht, hoffnungslos und geraten in einen Abwärtsstrudel, der immer weitere Kreise zieht.

Um dem zu entkommen, gilt es, Situationen neu zu bewerten. Das ist alles andere als leicht und verlangt stetige Übung. Und diese kann in ganz kleinen Schritten beginnen. „Achtsamkeit: Mein Bohnen-Moment“ weiterlesen