Die Macherin meldet sich wieder: Wie ich vorerst die Stabilität genieße

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fietsen“ aus der Dokumentation Oude Gracht Diversity. © Christiane Schupet

Die letzte Woche über war ich ziemlich erschöpft. Auch jetzt schreibe ich nur mit Mühe diesen Beitrag. Doch auch wenn mein Kopf gerade drückt und ich nichts lieber tun würde als mich in die Horizontale zu begeben, möchte ich mir hier einen Moment Zeit nehmen in dieser hektischen Woche und ein wenig… naja, vielleicht zur Besinnung kommen.

Denn zum ersten Mal seit langem ist die Quelle dieser Erschöpfung keine innere Niedergeschlagenheit, Leere, Hoffnungslosigkeit, kein Verlorensein in Gedankenstrudeln… stattdessen ist es das fast wohlige Gefühl, das man hat, wenn man tatsächlich aktiv gewesen ist. Das Gefühl, das man hat, wenn man sich nach einem langen Tag des Schaffens hinsetzt und tatsächlich spüren kann, im Geiste und im Körper, dass man Dinge in die Hand genommen hat, in die Wege geleitet hat, von den Schultern geworfen hat und so etwas wie Zufriedenheit empfindet. Ja, ich habe das Gefühl, ich beginne wieder, die Dinge in die Hand zu nehmen. Ich werde wieder Macherin. „Die Macherin meldet sich wieder: Wie ich vorerst die Stabilität genieße“ weiterlesen

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Über den Berg: Wenn die Schritte leichter werden

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In der Tatra (Bild: May DelC)

Verrückt, was die Depression mit einem machen kann. Dinge, die einem sonst so gern und leicht von der Hand fielen, sind plötzlich unüberwindbar. Sätze wie: „Denk doch an all das, was du schon geschafft hast“, sind plötzlich sinnentleert. Aber wenn ich dann, nach einer scheinbar unendlichen Phase und harter Arbeit, auf einmal überrascht den Regenbogen vor der eigenen Haustür wahrnehme (und dieser Regenbogen ist an dieser Stelle tatsächlich nicht metaphorisch gemeint…) und über seinen Anblick nur noch verdattert lachen kann, dann wird mir bewusst, ich bin – vorerst – über den Berg. „Über den Berg: Wenn die Schritte leichter werden“ weiterlesen