Wieder Verantwortung übernehmen: Mein kleines Blumen-Projekt

Mein Wohnzimmer. Mit Blumen. Ha!

Die erste Hälfte des Jahres 2017 habe ich hauptsächlich damit verbracht, auf meiner neuen Stelle zu „überleben“. Mich an das neue Leben, meine neue Aufgabe, meine neuen Kontexte zu gewöhnen. Mich darin einzufügen, mich darin wohlzufühlen, mich darin zu akzeptieren mit all meinen Schwächen. Und ich habe die Zeit ebenso damit verbracht, auch meine Stärken irgendwann zu erkennen.

Ich war überfordert. Sehr. Meiner Angst habe ich viel zu viel Raum gegeben, meinen Wünschen und Bedürfnissen viel zu wenig. Verantwortung konnte ich für mich kaum übernehmen; kein „gutes“ Leben in meinem Sinne führen. Schon gar nicht konnte ich Verantwortung für andere übernehmen. So blieb ich fokussiert auf meine Arbeit. Sagte mir aber, dass ich mir Zeit geben muss – geben darf – und dass ich geduldig sein möchte. Und irgendwann kann ich dann wieder herauskommen aus meinem Schneckenhaus.

Und ich glaube, es ist langsam soweit. „Wieder Verantwortung übernehmen: Mein kleines Blumen-Projekt“ weiterlesen

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Momentaufnahmen. Die Reise beginnt hier…

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Downtown L.A. Subway. (Bild: May DelC)

In letzter Zeit – jetzt, nachdem ich das letzte Jahr über versucht habe, Stabilität zu finden und in meinem gewohnten Umfeld zu bleiben … mich dort zu festigen… da denke ich dennoch – oder gerade deshalb – oft an die Orte zurück, die ich schon sehen durfte. Jeder Schritt aus dem eigenen Kontext heraus schärfte die eigene Wahrnehmung, erlaubte es einem, andere Perspektiven wahrzunehmen, vielleicht Neues zu (er)denken…

So war es auch in meinen 7 Monaten, die ich in Kalifornien leben durfte. Ein großes Privileg, so reisen zu dürfen. Ich unterrichtete an einer bilingualen Grundschule. Es war eine oft fordernde und auch frustrierende Zeit. Gleichzeitig waren es einige der faszinierendsten und lehrreichsten Monate, die ich bisher erleben durfte. „Momentaufnahmen. Die Reise beginnt hier…“ weiterlesen

„Schmerz ist unvermeidlich – Leiden ist eine Option.“

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(Blühen in der Wüste. Bild: May DelC)

Diese Worte sind nicht von mir. Ich möchte sie hier aber zusammen mit anderen Worten, die man mir sagte, mit allen teilen, die sie lesen möchten. Diesmal möchte ich nichts dazu schreiben, sondern sie einfach nur dahinstellen. Auf dass jeder selbst das daraus zieht, was er daraus ziehen kann und möchte. Ich kann nur sagen, dass sie bei mir auf offene Ohren stießen und in mir einiges in Bewegung gebracht haben. „„Schmerz ist unvermeidlich – Leiden ist eine Option.““ weiterlesen

Ergotherapie im eigenen Heim: Adieu, Perfektionismus!

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Meine eigene Version von Souvenir de Mauve (Vincent van Gogh, 1888). Leider nur ausgemalt…

Heute gibt es keine großen Worte. Heute gibt es nur ein Bild. Ich erinnere mich an meine erste Sitzung Ergotherapie, die ich in der Krisentagesklinik hatte. Aus Angst, nicht kreativ genug zu sein oder Fehler zu machen, entschied ich mich, mit Pastellkreide eine schwarz-weiß Vorlage einfach „auszumalen“. Es stellte sich als unglaublich beruhigend für mich heraus, dies zu tun. Ich fühlte, was es bedeutete, wenn es nur um den Prozess geht, nicht das Produkt… Und die positive Erfahrung durch diese scheinbar leichte Übung motivierte mich damals, weiterzumachen, auszuprobieren… „Ergotherapie im eigenen Heim: Adieu, Perfektionismus!“ weiterlesen

Zwischenspiel: „Freizeitstress“

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Die einsame Yogamatte. Ein Stillleben. 😉

Ich möchte ein kurzes Geständnis machen: Ich war nicht beim Yoga. Nicht gestern, nicht vorgestern, nicht den Tag davor und nicht… KURZ GESAGT: Ich war nicht beim Yoga.

Und mit dem Wort Geständnis fängt auch schon das Problem an. Ich habe in den letzten Tagen das nagende Gefühl gehabt, mich gedrückt zu haben; meiner Fürsorgepflicht mir selbst gegenüber nicht gerecht geworden zu sein. Ich habe doch jetzt Urlaub! Und ich weiß doch, dass Yoga mir unheimlich gut tut! „Zwischenspiel: „Freizeitstress““ weiterlesen

Achtsamkeit: Mein Bohnen-Moment

Gefangen in einer depressiven Episode neigt man dazu, sich negativen Denkmustern hinzugeben und den Blick für das Positive zu verlieren. Scheinbar unweigerlich bewerten wir Situationen als schlecht, hoffnungslos und geraten in einen Abwärtsstrudel, der immer weitere Kreise zieht.

Um dem zu entkommen, gilt es, Situationen neu zu bewerten. Das ist alles andere als leicht und verlangt stetige Übung. Und diese kann in ganz kleinen Schritten beginnen. „Achtsamkeit: Mein Bohnen-Moment“ weiterlesen